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C. Weiss, Die antiken Gemmen der Sammlung Heinrich Dressel in der Antikensammlung Berlin. Würzburg, 2007, 318, No. 664.

Inv. 32.237, 369.
Schwarzgrauer Magneteisenstein (?). Form 7. Zentrum der Rückseite plan geschliffen. Oberflächen porös, schwach poliert.

1,07 x 1,43 x 0,32    
2.-3. Jh. n. Chr.

Grundlinie. Dreiköpfiger Cerberus nach links stehend. Auf seinem Leib die Inschrift (AR) AIΛYCI. Unter der Schwanzspitze ein Stern (?). Außerdem, vor der Grundlinie beginnend, von links nach rechts bis zum Schwanz, die Buchstabenfüße zur Darstellung hin, OR: XYKYIX, dann kleiner: YIIX-, dann wieder größer: AIAAAANΓX. Darunter, zwischen den Köpfen beginnend: AÂXPI, das X in das A eingeschrieben. Flachperlstil.

Vgl.: Ungewöhnliches, wenig belegtes Motiv, vgl. Pollak, Slg. Sarti Nr. 425; Sena Chiesa, Aquileia Nr. 1561 (Cerberus hat drei unterschiedliche Köpfe – Hund, Wolf, Löwe – mit Namensbeischriften und Besitzerinschrift); Zwierlein-Diehl, Würzburg I Nr. 855. – Auf römisch-kampanischer Gemme (2./1. Jh. v. Chr.), Maaskant-Kleibrink, The Hague Nr. 152.


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